12.05.2026 - 16:37
Wie reagiert man als Gemeinde auf eine Krisensituation? Diese und weitere Fragen stellten sich zwölf Gemeinden rund um die Region Kufstein kürzlich.
Ziel: bessere Zusammenarbeit
Das Regionalmanagement KUUSK und die Bezirkshauptmannschaft Kufstein luden zur Krisensimulation „Neustart“. Die Simulation sollte dazu führen, dass Gemeinden, Behörden und Einsatzorganisationen in Krisensituationen besser zusammenarbeiten. Aber auch das praxisnahe Arbeiten und das Erproben der Abläufe im Ernstfall standen im Fokus.
Geleitet wurde die Simulation von Herbert Saurugg, einem österreichweit bekannten Experten für Krisenvorsorge und Blackout-Themen. Ferner analysierte das Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement die Szenarien und Entscheidungen der Teilnehmer.
Austausch ist wichtig
Die Teilnehmer – Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, der Blaulichtorganisationen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft – teilten sich in zwei Gruppen auf und stellten sich verschiedenen Krisensimulationen. „Krisenvorsorge funktioniert nur gemeinsam. Der Austausch zwischen Gemeinden, Behörden und Einsatzorganisationen ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, betonte Herbert Saurugg im Rahmen der Veranstaltung. Auch der Bezirkshauptmann Kurt Berek unterstrich die Bedeutung solcher Übungen für die Region: „Vorbereitung schafft Sicherheit. Wer den Ernstfall übt, kann im Krisenfall rascher, koordinierter und effizienter handeln."
Bevölkerung vorbereiten
Es stellte sich heraus, dass vor allem eine frühe und klare Botschaft an die Bevölkerung wichtig ist. Wer vorbereitet ist, kann im Krisenfall eigenverantwortlich handeln. Dadurch können auch Einsatzorganisationen entlastet werden. Dazu zählt im weitesten Sinn auch eine gute Vorsorge in den Haushalten. Können sich diese nämlich für mehrere Tage selbst versorgen, können Einsatzkräfte ihre Ressourcen für besonders kritische Bereiche einsetzen. Werden des Weiteren Schulen, Bauhöfe, Vereine sowie soziale Einrichtungen miteingebunden, steigert sich die Handlungsfähigkeit der Gemeinde.
Üben ist wichtig
Elementar ist auch ein breit aufgestelltes Krisenteam mit einer Aufgabenverteilung auf mehrere Personen sowie viele Vertreter. Gemeinden müssen die Organisation einer möglichen Nahrungsmittelverteilung sorgfältig vorbereiten. Das Fazit der Simulation: „Üben, üben, üben“.
https://www.meinbezirk.at/kufstein/c-lok...n_a8636058
Ziel: bessere Zusammenarbeit
Das Regionalmanagement KUUSK und die Bezirkshauptmannschaft Kufstein luden zur Krisensimulation „Neustart“. Die Simulation sollte dazu führen, dass Gemeinden, Behörden und Einsatzorganisationen in Krisensituationen besser zusammenarbeiten. Aber auch das praxisnahe Arbeiten und das Erproben der Abläufe im Ernstfall standen im Fokus.
Geleitet wurde die Simulation von Herbert Saurugg, einem österreichweit bekannten Experten für Krisenvorsorge und Blackout-Themen. Ferner analysierte das Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement die Szenarien und Entscheidungen der Teilnehmer.
Austausch ist wichtig
Die Teilnehmer – Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, der Blaulichtorganisationen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft – teilten sich in zwei Gruppen auf und stellten sich verschiedenen Krisensimulationen. „Krisenvorsorge funktioniert nur gemeinsam. Der Austausch zwischen Gemeinden, Behörden und Einsatzorganisationen ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, betonte Herbert Saurugg im Rahmen der Veranstaltung. Auch der Bezirkshauptmann Kurt Berek unterstrich die Bedeutung solcher Übungen für die Region: „Vorbereitung schafft Sicherheit. Wer den Ernstfall übt, kann im Krisenfall rascher, koordinierter und effizienter handeln."
Bevölkerung vorbereiten
Es stellte sich heraus, dass vor allem eine frühe und klare Botschaft an die Bevölkerung wichtig ist. Wer vorbereitet ist, kann im Krisenfall eigenverantwortlich handeln. Dadurch können auch Einsatzorganisationen entlastet werden. Dazu zählt im weitesten Sinn auch eine gute Vorsorge in den Haushalten. Können sich diese nämlich für mehrere Tage selbst versorgen, können Einsatzkräfte ihre Ressourcen für besonders kritische Bereiche einsetzen. Werden des Weiteren Schulen, Bauhöfe, Vereine sowie soziale Einrichtungen miteingebunden, steigert sich die Handlungsfähigkeit der Gemeinde.
Üben ist wichtig
Elementar ist auch ein breit aufgestelltes Krisenteam mit einer Aufgabenverteilung auf mehrere Personen sowie viele Vertreter. Gemeinden müssen die Organisation einer möglichen Nahrungsmittelverteilung sorgfältig vorbereiten. Das Fazit der Simulation: „Üben, üben, üben“.
https://www.meinbezirk.at/kufstein/c-lok...n_a8636058
Herbert Saurugg
Internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte - www.saurugg.net
Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge - www.gfkv.org
Fachexperte Neustart



